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Bio-Kunststoffe ästhetisch ansprechenderKnusprig knacken die Pommes beim Schmaus. Die bunte Schale samt Ketchup-Resten wird mitge- gessen - oder fliegt auf den Kompost. Sie landet neben Einweggabeln, Kartoffelsäcken oder Einweghandschuhen aus biologisch abbaubarem Kunststoff. Oft kommen Öko-Materialien in tristen Farben daher. Doch künftig könnten umweltverträgliche Pigmente aus Pflanzen Öko-Materialien ein buntes Aussehen verleihen.
Gespräch mit M.Volkmer über den Streit in der SPD und über die neue Parteispitze (SZ am Sonntag vom 28.03.2004)Mit dem neuen Quartal wird für gesetzlich Versicherte wieder die Praxisgebühr von zehn Euro fällig. Ärgern Sie sich beim Bezahlen?
Als Ärztin kann ich mich meistens selbst behandeln. Da fällt keine Praxisgebühr an. Autos sollen sicherer werden - Dresdner Unfallforscher mit StudieDresdner Unfallforscher wollen Europas Autos sicherer machen. Ende Juli wird erstmals eine Studie der Experten von der Technischen Universität zu Unfällen mit Fußgängern einer EU-Kommission vorgestellt, sagte Andreas Georgi am Donnerstag in einem dpa-Gespräch. Die Arbeitsgruppe sammelt seit fünf Jahren Daten zu Ursachen, Verlauf und Folgen von Unfällen im Straßenverkehr, bei denen Menschen verletzt wurden. Am 2. Juli 1999 waren die roten Fahrzeuge der Unfallforschung erstmals in Dresden ausgerückt.
Der neue Chef der Dresdner Heeresschule steht vor zahlreichen Herausforderungen (SZ am Sonntag vom 21.03.2004)Hier werden Eliten ausgebildet - für das Militär. Auf dem Gelände der Albertstadt, an der Stauffenbergallee im Norden Dresdens, mischen sich die Gebäude der Offiziersschule des Heeres, des Verteidigungsbezirkskommandos und des Standortältesten von Dresden. Künftige Kommandeure der Bundeswehr und der Heere vieler Länder erhalten an der Offiziersschule ihre Ausbildung. Die Aufgaben der Offiziere in spe wandeln sich in den nächsten Jahren, legt die Debatte um die Reform der Bundeswehr nahe. Auch die Lehre an der Militärschule muss sich ändern, um mit der Truppe im Gleichschritt zu marschieren.
Gespräch mit Christa Reichard (CDU) (SZ am Sonntag vom 07.03.2004)Kindermachen macht reich - Die Dresdner CDU-Parlamentarierin Christa Reichard fordert ein Ende der Umverteilung. Familien brauchen Vorrang.
Minister Rößler: Keine sächsischen Pläne für StudiengebührenSachsen hat derzeit keine Pläne zur Einführung von Studiengebühren. Das erklärte Wissenschaftsminister Matthias Rößler (CDU) am Mittwoch, nachdem sich die Konferenz der Hochschulrektoren für derartige Gebühren ausgesprochen hatte. Rößler verwies zudem auf das noch existierende gesetzliche Verbot der Erhebung von Studiengebühren - zumindest für Erststudien - hin.
Dresdens Partnerstadt Wroclaw (Breslau) sieht der EU-Osterweiterung mit Realismus und Zuversicht entgegen"Wir bekommen eine Chance auf mehr Rechte innerhalb Europas. Geschenke erwarten wir nicht", sagt Monika Sochacka, Breslaus Beauftragte für die Städtepartnerschaft zu Dresden. Auf die Kooperation mit Dresden setzt Breslau immense Hoffnungen. "Wir haben mit Dresden einen zuverlässigen Partner und wenn wir etwas machen, dann gemeinsam", berichtet Frau Sochacka. Beide Städte organisierten im vergangenen Jahr den Beitritt zum Netzwerk "Euro-Citys" gemeinsam, so die Polin. Das Dresdner Rathaus berät Breslau seit langem in Fragen des Erhalts von EU-Fördergeldern. Die Einführung einer Gesundheits-Chipkarte für unkomplizierte grenzüberschreitende Besuche in medizischen Einrichtungen wird innerhalb des europaweiten "enlarge-net"-Projektes forciert.
Ein bitterer Beigeschmack (FAZ vom 11.02.2004)Essen für die Gesundheit: Regeln für „Functional Food“ gefordert
Wenn es um die Ernährung geht, wird scheinbar immer weniger dem Zufall überlassen. Der Markt für sogenannte „Functional Food“, also Lebensmittel, die die Gesundheit der Menschen fördern sollen, floriert kräftig: Vier bis acht Milliarden Dollar jährlich werden damit europaweit umgesetzt. Im Jahr 2010, schätzen Experten, wächst der Markt allein in den Vereinigten Staaten auf rund 49 Milliarden Dollar. Ein nicht nur für die Industrie willkommener Boom. Gehen doch etwa in Deutschland bereits ein Drittel aller Kosten der Krankenkassen auf die Folgen falscher Ernährung, vor allem auf die Folgen der Zuckerkrankheit, auf Fettleibigkeit und durch Fehlernährung geförderte Krebserkrankungen zurück. Doch die ganze Entwicklung bekommt zunehmend auch einen bitteren Beigeschmack. Davor hat jetzt eine international besetzte Forschergruppe unter Leitung von Ruth Chadwick von der Lancaster Universtät in einer Studie gewarnt, die sie im Auftrag der Europäischen Akademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler vorgenommen hat. Wenige Diabetes-Spezialkliniken für Sachsen geplantHöchstens 12 statt bisher 90 Krankenhäuser in Sachsen sollen künftig Diabetiker bei direkten Krankheitsfolgen behandeln. Das sehen Pläne von Gesundheitspolitikern auf Bundesebene und Krankenkassen in Sachsen vor. Bei anderen Diagnosen könnten sich Diabetiker weiterhin in Häusern ihrer Wahl betreuen lassen, hieß es am Donnerstag zum Beginn des 11. Interdisziplinären Pflegekongresses in Dresden.
Dresdens unbekannte russische Gemeinde - Pendler zwischen KulturenPelmeni, Borschtsch oder Stör locken auf der Menükarte des «Stroganoff» die Gäste. In der Küche brutzeln russische Köche slawische Spezialitäten. Russische Familien feiern in dem Lokal mit dem Namen einer sibirischen Kaufmannsfamilie gern Kindstaufe oder Hochzeit - Russische Lebensart hat in Dresden Einzug gehalten.
Dafür sorgen vor allem deutsche Spätaussiedler aus Russland. Der Herkunft nach sind sie Deutsche, deren Vorfahren vor Jahrhunderten in die Dienste russischer Zaren traten. Im Laufe der Zeit passten sich die «nemezkye sheloweki» den Sitten ihrer russischen Heimat an. |
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